130204 120423 120416 110503 110414 110214 101103 100611 100427 100415 100414 100312 100208 091204 


 

Bremen, den 4. Februar 2013
Lang-Lkw in Bremen: Pragmatismus statt Dogmatik
Spediteure begrüßen modifizierte Haltung des Senats
Mit Genugtuung nimmt das Bremer Speditionsgewerbe die Entscheidung des Senats auf, den bundesweiten Feldversuch mit Lang-Lkw nicht mehr durchgehend zu verhindern.
Der Verein Bremer Spediteure berichtet, bereits vor über einem Jahr habe Senator Lohse in einem persönlichen Gespräch zugesichert, dass der Senat nach den ersten vorliegenden Erfahrungen mit dem Feldversuch seine Haltung zu den Lang-Lkw überdenken wolle.
Mit der jetzt geplanten Tolerierung der Lang-Lkw-Fahrten, die über Autobahnen auf bremischem Gebiet führen, ermöglicht der Senat den uneingeschränkten Feldversuch in Niedersachsen, ohne dass große Umwege um Bremen herum den Versuch ad absurdum führen.
Die Entscheidung des Senats, in Einzelfällen auch die Anbindung an das GVZ freizugeben, macht den Spediteuren im Lande Bremen besondere Hoffnung.
Simon Reimer, der Vorsitzende des Vereins Bremer Spediteure, kommentiert die Entwicklung mit Erleichterung: „Offensichtlich weicht die vormals sehr dogmatische Haltung im Senat jetzt einem gewissen Pragmatismus, auf den ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort dringend angewiesen ist.“ Die Freigabe von wenigen hundert Metern Straße von der A 281 bis zum GVZ für den Lang-Lkw zeige, dass der Bremer Senat die Bedeutung der Logistik für Bremen anerkenne.
Bremen sei ein hervorragender Hafen- und Logistikstandort, an dem überproportional viele Arbeitnehmer Beschäftigung und Auskommen fänden. Eine dogmatische Ablehnung des Feldversuchs würde dem Hafen- und Logistikstandort Bremen nicht gerecht.

Reimer erkennt die Weltoffenheit im Senat und wünscht, dass er in ähnlich gelagerten und gut begründeten Einzelfällen ebenfalls Genehmigungen erteile, mit denen das GVZ oder die bremischen Häfen mit Lang-Lkw angefahren werden können. Dies werde die Wettbewerbsfähigkeit des Hafen- und Logistikstandortes und die der Unternehmen weiter stärken.

Um diese Seite vollständig ansehen zu können, muss JavaScript aktiviert sein. Bitte schalten Sie JavaScript ein!